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      Aachen, 11. Juni 2015

      Ebola weiterhin große Bedrohung für Westafrika

      (Aachen, 11. Juni 2015)Nach der Rückkehr des Ebola-Virus in Liberia mit einem Toten und zwei infizierten Menschen fordert MISEREOR erneut die Weltgemeinschaft und die deutsche Bundesregierung auf, die betroffenen Länder weiter bei der Stärkung ihrer Gesundheitssysteme zu unterstützen und bei der akuten Hilfe nicht nachzulassen.

      Der erneute Ausbruch der Krankheit in Liberia zeigt, wie fragil die Situation in den als "Ebola frei erklärten" Ländern ist. Der Virus kann jederzeit neu aufflammen, wenn die Unterstützung der Länder nicht langfristig und nachhaltig genug ist", so MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon. Bröckelmann-Simon war zuletzt vor 4 Monaten nach Liberia gereist und konnte sich einen Eindruck von der Situation machen. Bei dem bislang größten Ebola-Ausbruch der Geschichte waren mehr als 11.000 Menschen gestorben. Mehr als 20.000 Menschen hatten sich infiziert.

      Die benachbarten Länder Guinea und Sierra Leone konnten die Krankheit bislang noch überhaupt nicht in den Griff bekommen. Dort erkranken immer wieder Menschen am gefährlichen Virus. In Liberia befinden sich nun erneut über 200 Menschen unter strenger Beobachtung und die Krankenhäuser und Gesundheitsstationen sind in Alarmbereitschaft.

      Nicht nachlassen im Kampf gegen das Virus

      Partnerorganisationen von MISEREOR wie das "Mother Patern College of Health Sciences" haben in den vergangenen Monaten die landesweiten Präventionsmaßnahmen in Liberia stetig fortgeführt. Ärzte, Ärztinnen, Pfleger und Pflegerinnen wurden zusätzlich ausgebildet und mit Schutzkleidung, Desinfektionsmitteln und anderen medizinischen Ausrüstungsgegenständen versehen.

      "Wir hatten nie das Gefühl, wir dürften mit unseren Anstrengungen nachlassen. So lange das Virus noch in den Nachbarländern wütet, können wir uns auch hier vor einem erneuten Ausbruch der Krankheit nie sicher sein", so Sister Barbara Brillant, Leiterin des Gesundheitskollegs. Die MISEREOR-Partnerorganisation arbeitet auch darauf hin, die liberianische Regierung verstärkt in die Pflicht zu nehmen, in die Verbesserung der Gesundheitsstrukturen zu investieren.

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