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      Aachen, 05. August 2015

      50.000 Euro für Flutopfer

      MISEREOR leitet Soforthilfe nach verheerendem Hochwasser in Myanmar ein

      (Aachen, 05. August 2015) Mit einer ersten Soforthilfe von 50.000 Euro hat MISEREOR auf die schweren Überflutungen in Myanmar reagiert. "Das Geld werden wir für Rettungsmaßnahmen, Notunterkünfte, Lebensmittel, Decken, Kleidung und Haushaltsgeräte einsetzen, um Katastrophenopfer zu versorgen", sagte am Mittwoch Elisabeth Bially, Leiterin der Asienabteilung des Werks für Entwicklungszusammenarbeit. MISEREOR arbeitet seit vielen Jahren mit einer Partnerorganisation in Myanmar zusammen, die  mit lokalen Behörden und anderen Organisationen die Hilfs- und Rettungsmaßnahmen koordiniert.

      Nach wochenlangem Monsunregen mit Überflutungen haben die Ausläufer des Zyklons "Komen" in weiten Teilen des Landes zu einer katastrophalen Situation geführt. 150.000 Menschen sind durch die Folgen von Dammbrüchen, Überflutungen und Erdrutschen betroffen, mindestens 60 Menschen starben. "Die Flutkatastrophe trifft insbesondere diejenigen, die bereits verarmt sind und jetzt alles verloren haben. Springfluten und Erdrutsche haben tausende Häuser, Brücken und Straßen zerstört. In vielen Dörfern warten Menschen auf Hilfe“, berichtete Ralf Symann, Leiter der Dialog- und Verbindungsstelle von MISEREOR in Myanmar.Durch die Regenfälle wurden circa 40.000 Hektar Ackerland vernichtet, was die Lebensmittelversorgung in Myanmar gefährden könnte. Die Fluten behindern auch die Rettungsarbeiten. Strom und Telefonnetz sind zusammengebrochen. Die Wassermassen fließen nach Süden weiter, und die Situation wird sich auch in der dortigen Deltaregion zuspitzen. Das ganze Ausmaß der Zerstörung wird nach Einschätzung der Vereinten Nationen erst in einigen Tagen zu überblicken sein.

      Große Katastrophe bereits im Jahr 2008

      MISEREOR unterstützt in Myanmar eine erfahrene Partnerorganisation für die erste Nothilfe und die dann folgenden Wiederaufbaumaßnahmen. Sie hat bereits 2008 bei der Katastrophe durch den  Zyklon Nargis Soforthilfe geleistet. Besonders prekär ist die Situation in der Region Rakhine, in der 100.000 Vertriebene in Übergangslagern leben. "Viele Familien der diskriminierten muslimischen Minderheit Rohingya sind betroffen. Wegen ethnischer Konflikte und Verfolgung leben sie in Lagern im nördlichen Küstenbereich. Ihre Situation ist durch die Überflutungen noch dramatischer geworden", erläuterte Symann.

      Seit 1961 arbeitet MISEREOR mit Partnerorganisationen in Myanmar. Einschließlich der Gelder aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat MISEREOR in den vergangenen drei Jahren in dem Land 39 Projekte mit einem Gesamtvolumen von knapp 4,5 Millionen Euro  gefördert.

      Für seine Hilfsprogramme ruft MISEREOR die deutsche Bevölkerung zu Spenden auf.

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      Fakten zu Myanmar

      Ein gemeinsames Informationsblatt von Brot für die Welt, Burma-Initiative der Stiftung Asienhaus, Gesellschaft für bedrohte Völker, Human Rights Watch, MISEREOR, terre des hommes und der Welthungerhilfe.

      •     Oktober 2016
      •     Seiten: 8

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      Fakten zu Myanmar
      Publikation

      Ein gemeinsames Informationsblatt von Brot für die Welt, Burma-Initiative der Stiftung Asienhaus,...

      Ein gemeinsames Informationsblatt von Brot für die Welt, Burma-Initiative der Stiftung Asienhaus, Gesellschaft für bedrohte Völker, Human Rights Watch, MISEREOR, terre des hommes und der Welthungerhilfe.

      • Oktober 2016
      • Seiten: 8

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